Amerika ist seit langem als Schmelztiegel bekannt und der wunderbare Mix der Kulturen trägt dazu bei, dass Besucher viele ungewöhnliche Erfahrungen machen und skurrile Sehenswürdigkeiten erleben und sie alle sagen werden:
"Das gibt's nur in Amerika!"
Als Vorgeschmack gibt die folgende Liste einen kleinen Einblick über einige Sehenswürdigkeiten oder Besonderheiten der einzelnen US-Bundesstaaten, durch die sich jeder einzelne auszeichnet. Entweder durch eine „Stadt, die niemals schläft“ oder durch faszinierende Natur wie Wüsten und Berge, Seen, Flüsse und Meere, tropisches und arktisches Klima, besondere Pflanzen und Tiere, kunstvolle Architektur und außergewöhnliche Kultur.
Alabama (Cotton State) ist berühmt für seinen Baumwollanbau. Die 260 Millionen alten Tropfsteinhöhlen „Rickwood Caverns“ und das Naturreservat „Oak Mountain State Park“ sind interessante Reiseziele für Alabama-Touristen. Das Birmingham Museum of Art ist eines der bedeutendsten Museen im Südosten der USA. Sowohl Martin Luther King als auch Bürgerrechtlerin Rosa Parks wohnten beide in der Stadt Montgomery. Condoleezza Rice wurde in Birmingham geboren.
Alaskas (Last Frontier) gigantische Gletscher, Fjorde und unzählige Seen, als auch Tundren beeindrucken Reisende aus aller Welt. Robben, Eisbären, Elche, Wölfe, Wale und Grizzlis sind nur Beispiele für die Vielfalt von Alaskas Fauna. Die drei größten Nationalparks, der „Denali-Nationalpark“, der „Glacier-Bay-Nationalpark“ und der „Kenai-Fjords-Nationalpark“ erreichen jährlich eine Gesamtbesucherzahl von 1.000.000. Im Nordosten Alaskas findet sich die älteste Inuitsiedlung Kotzebue.
Arizona (Grand Canyon State) hat die flächengrößten Farmen der USA und rotschimmernde Ebenen mit einer eher seichten Vegetation von vereinzelten Kakteen. Sehenswert sind der „Grand-Canyon-Nationalpark“, der „Petrified-Forest-Nationalpark“, der „Saguaro-Nationalpark“, die Wüsten Arizonas und die Hauptstadt Phoenix. Arizona ist die Nummer 18 der Bundesstaaten mit den meisten „National Monuments“ und verfügt über 32 „National Parks“. Sänger Alice Cooper stammt aus Arizona.
Arkansas (Natural State) hat viele heiße Quellen, die man im „Hot-Springs-Nationalpark“ bestaunen kann und der Besuch eines schönen Nachbaus einer alten Windmühle aus dem 18. Jahrhundert „The Old Mill“ ist ein Muss. Hat man Interesse an geschichtlichen Hintergründen, so lohnt ein Ausflug zum „Pfad der Tränen“, den die vertriebenen Indianer in ihre neue Heimat nahmen oder in das Central High Museum von Little Rock, in dem es viele Exponate zur Rassentrennung und den daraus entstandenen Kampf gibt. Schauspieler und Oscar-Gewinner Billy Bob Thornton hat seine Wurzeln ebenso in Arkansas wie auch Sänger Al Green und US-Senatorin und ehemalige First Lady Hillary R. Clinton.
Colorado (Centennial State) ist wegen der Rocky Mountains der höchstgelegene Staat und der weltweit größte Molybdänerzeuger. Wegen der hohen Berge, der weiten Ebenen, der klaren Seen und der Indianderhöhlen wird Reisenden eine außergewöhnliche Atmosphäre geboten. Der „Rocky-Mountain-Nationalpark“, der „Mesa-Verde-Nationalpark“ und der „Grand-Sand-Dunes-Nationalpark“ sind Touristenanziehungspunkte und bieten ein einmaliges Erlebnis. Autor Ken Kesey und US-Senator John Kerry wurden in Colorado geboren.
Connecticut (Constitution State) hat trotz dessen er der drittkleinste US-Bundesstaat ist, das zweithöchste BIP pro Kopf. Connecticut liegt direkt am Meer und ist durch seine weiten Wiesen und Ebenen, seine Seen und Wälder als auch durch kleine Hügel geprägt und ist ein sehr industrieller Staat. Die hochkarätigen Universitäten Yale und Harvard haben hier ihren Sitz. Wer sich in Hartford aufhält, sollte sich das „Mark Twain House“, ein altes viktorianisches Herrenhaus, in dem Twain selber 17 Jahre lang wohnte, ansehen. Ferseh-Ikonen Katherine Hepburn und Martha Steward und Ex-Präsident George W. Bush sind in Connecticut geboren.
Delaware (First State) ist der zweitkleinste US Bundesstaat und hat von allen das höchste Pro-Kopf-Einkommen. Flüsse und Wälder prägen das Bild von Delaware. Da der Staat am Meer liegt, kommen auch Badeurlauber oder Wassersportler nicht zu kurz. Lohnenswerte Ausflüge sind ein Besuch im „Biggs Museum of American Art“ und ein Besuch im „Ashland Nature Center“. Delaware bietet eine Vielzahl an Outdoor-Sportarten wie kaum ein anderer Bundesstaat: Segeln, Kanu und Kayak fahren, Schwimmen, Fischen, Golfen, Fahrrad fahren, Reiten und Jagen sind nur Beispiele. Joe Biden, derzeitiger US Vize-Präsident, wurde in Delaware geboren.
Florida (Sunshine State) ist bekannt für seine langen, preisgekrönten Sandstrände und seine ultimativen Freizeitparks. Der Staat baut Zitrusfrüchte an und ist der wichtigste Start- und Landeplatz der NASA und U.S. Air Force. Außerdem ist der Tourismus auch ein sehr wichtiger Industriezweig und aus Florida nicht mehr wegzudenken. Touristen aus aller Welt sind begeistert vom „Everglades Nationalpark“, der einen Ausflug der besonderen Art darstellt, bei dem man Alligatoren zu Gesicht bekommt, einen Airboat-Ride mitmachen kann oder einfach nur bei einem Spaziergang die unglaubliche Landschaft betrachten kann. Orlando ist ein bekanntes Outlet-Mekka, wo jeder Schnäppchen findet. Walt Disney erschuf den größten aller Disney-Parks in Orlando. Zu Walt Disney World gehören 4 Themenparks, 2 Wasserparks, Disney's Boardwalk und Downtown Disney.
Georgia (Peach State) ist der Firmensitz der Marke Coca Cola und Hauptsitz der Fluggesellschaften Delta und AirTran, sowie des Nachrichtensenders CNN. Georgia bietet eine Vielzahl verschiedener Facetten und Eindrücke, wie die Blue Ridge Mountains, Meer und Küste oder weite Ebenen mit schöner Natur. Die zwei National Monuments „Fort Fredica“ und „Fort Pulaski“ sind ehemalige Forts, die zur Verteidigung während früheren Kriegen dienten. In Atlanta findet man nicht nur tolle Shopping-Gelegenheiten, sondern auch das größte Indoor-Aquarium der Welt. Die Schauspielerinnen Kim Basinger und Julia Roberts stammen aus Georgia.
Hawaiis (Aloha State) 137 Inseln sind berühmt für ihre Vulkane und grünen Landschaften. Der Tourismus ist der Hauptwirtschaftszweig der Inseln, gefolgt von den wirtschaftlichen Aktivitäten und Einflussfaktoren der militärischen Anlagen und Truppen. Mit seinem polynesischen Einfluss, seinem schönen Wetter und der atemberaubenden Natur hat Hawaii immer etwas von einem stillen und unberührten Paradies. Lassen Sie sich verzaubern von der Lebensfreude und der einheimischen Kultur. Wunderschöne Sandstrände, Pearl Harbour, der „Diamond-Head“-Krater, von dem aus man die schönste Aussicht über Honululu hat, der „Haleakala-Nationalpark“ und der „Hawai'i-Volcanoes-Nationalpark“ sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. US Präsident Barack Obama und Schauspielerin Bette Midler sind auf Hawai'i geboren.
Idaho (Gem State) baut unter anderem Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide an, züchtet Rinder und ist auf den Tourismus angewiesen. Der berühmte Yellowstone-Nationalpark lockt jedes Jahr mehrere Millionen Besucher an. Die Landschaft ist größtenteils bergig wegen der Rocky Mountains und man findet noch unbesiedelte Gegenden, sodass man die Natur so richtig genießen kann. Der „Hells Canyon“ ist die tiefste, von einem Fluss gegrabene Schlucht in den ganzen Vereinigten Staaten und sicher eine Reise wert. Der über 60m hohe Wasserfall „Shoshone Falls“ am „Snake River“ ist ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Illinois (Land of Lincoln) baut Soja, Mais und Weizen an. Neben der Landwirtschaft spielt auch die Industrie eine große Rolle, Schwerpunkt ist Chicago. Auch in Illinois findet der Naturliebhaber viel unbebautes Land, den Mississippi River und den Michigan See, an deren Orte er sich erholen kann. Die Millionenstadt Chicago besitzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das derzeit höchste Gebäude der USA, der „Sears Tower“, das Hancock Building, den Millenium Park und tolle Shopping-Möglichkeiten. Runden Sie Ihren Besuch im „Burpee Museum of National History“ in Rockford ab. Der ehemalige US Präsident Abraham Lincoln lebte von 1830 bis zu seinem Tod in Illinois.
Indiana (Hoosier State) gehört zu den landschaftlich schönsten und sehenswertesten Staaten der USA. Es finden sich unzählige freie und unbebaute Regionen mit kleineren Bergen, Seen und Flüsse, in denen man wunderbar Sport treiben und sich entspannen, aber auch Wanderungen unternehmen kann. Der „Indianapolis Motor Speedway“ ist bekannt als ein Austragungsort der Formel 1 oder auch für den „Indianapolis 500“ der Indy Racing League. Der Staat brachte Sänger Michael Jackson und Schauspieler James Dean hervor.
Iowa (Hawkeye State) ist bekannt für seine weiten Landschaften und für den Anbau von Mais. Hier spielt die Industrie noch keine große Rolle. Die schönen weiten Landschaften und die unberührte Natur sind Beweise hierfür. Auch wenn in Iowa nicht ganz 3 Mio. Menschen leben, ist der Staat für seine Vorreiterposition bei der Gewährung von Bürgerrechten anderen weit voraus. So war Iowa der erste Staat, der 1839 die Sklaverei ungesetzlich erklärte, in dem Frauen bereits 1869 rechtswissenschaftlichen Berufen nachgehen durften oder heute auch Homosexuelle heiraten dürfen. Das „Effigy Mounds National Monument“, Gedenkstätte und archäologisches Schutzgebiet im Tal des „Mississippi River". William Frederick Cody, bekannt als „Buffalo Bill“ ist in Iowa geboren worden.
Kalifornien (Golden State) ist bekannt für Los Angeles, San Francisco, Hollywood, Beverly Hills, den „Yosemite-Nationalpark“, das „Alcatraz-Gefängnis“ und Stars, Strand und Surfen. Aber nicht nur, dass Kalifornien der wichtigste Industrie- und Handelsstaat der USA ist, hier werden auch Wein, Baumwolle, Bohnen und Reis angebaut. Kalifornien hat 7 Nationalparks und keiner weniger als eine halbe Million Besucher. Auch die zehn National Monuments sind einen Abstecher wert. Die 21 Missionen aus der Zeit der spanischen Konquista sind ein begehrtes Ausflugsziel. In San Francisco sind „Golden Gate Bridge“, „Cable Cars“ und „Alcatraz“ berühmte Anlaufpunkte. Elite-Bildungsstätten wie „Stanford“, „California State University“, „University of California“ oder das „California Institute of Technology“ bilden jährlich beispielsweise Führungskräfte, Ärzte, Rechtsanwälte aus. Die Beach Boys haben nicht nur über Kalifornien gesungen, sondern sind auch dort geboren.
Kansas (Sunflower State) ist vom Atlantik genauso weit entfernt wie vom Pazifik. Zwei Drittel des Staates sind Teil der „Great Plains“ auf denen früher ca. 60 Millionen Bisons grasten. Das letzte Drittel ist etwas hügeliger und von Wald bedeckt. Kansas ist für Naturliebhaber, die das Unberührte und Nichtindustrielle schätzen, geeignet. In Kansas gibt es Sonnenblumen-, Weizen- und Maisanbau, als auch Rinderhaltung, Flugzeugbau und Bergbau. „Deutschsprecher“ waren in Kansas weit verbreitet, jedoch hat sich dies mit Ende des Ersten Weltkrieges relativiert und heute sprechen nur noch „Amische „ und „Mennoniten“ Dialekte. Umweltaktivistin Erin Brockovich wurde in Kansas geboren.
Kentucky (Bluegrass State) ist bekannt für sein Kentucky Derby, seinen Whiskey und seine wunderschöne Natur. Auch findet man eine vielseitige Natur vor, in der unzählige Tiere und Pflanzen eine Heimat finden. Kentucky ist neben Tennessee auch Heimat der Country Musik. Der „Mammoth-Cave-Nationalpark“ hat mit einer Gesamtlänge von über 360 Meilen das weltweit größte Höhlensystem der Erde. Zu den Attraktionen gehört sicher auch das legendäre Fort Knox. Der industrielle Zweig produziert Automobilteile, Elektroartikel und Maschinen. Der ehemalige US Präsident Abraham Lincoln und Boxerlegende Muhammad Ali stammen aus Kentucky.
Louisiana (Pelican State) besitzt mit seinen europäischen und afrikanischen Bräuchen eine optimale Mischung für kulturell interessierte Touristen, welche sehr bedeutsam für Louisianas Wirtschaft ist. An vielen Orten kann man den französischen Ursprung noch spüren, als auch den Einfluss des Voodookultes. Das French Quarter New Orleans ist sowohl kulturell, kulinarisch als auch optisch ein reiner Genuss. So ist die Altstadt ein bezaubernder Sprung in die Vergangenheit mit kreolischen Düften und ansehnlicher Architektur. Ungewöhnliche Museen wie beispielsweise das „Mardi Gras Museum“ oder das „New Orleans Historic Voodoo Museum“ finden bei Touristen großen Anklang. Die älteste Kapelle der USA, die „St. Louis Cathedral“, steht in New Orleans. Erdöl- und Erdgasförderung sind für den Staat wichtige Einnahmequellen. Musiker wie Louis Armstrong und Jerry Lee Lewis sind aus Louisiana hervorgegangen.
Maine (Pine Tree State) Seine landschaftliche Beschaulichkeit zieht viele Touristen an. 90% der Fläche Maines sind u. a. mit Kiefern bewachsen, was für die USA eher ungewöhnlich ist. Der einzige Nationalpark der Neuenglandstaaten, der „Arcadia-Nationalpark“ zieht jährlich mehr als 2 Millionen Besucher an. Schöne Strände in York und Wells Beach und hohe Klippen im Norden sind weitere Anziehungspunkte. Das „Portland Observatory“ wurde vor über 200 Jahren errichtet und der letzte maritime Signalturm in den USA und steht unter Denkmalschutz. Der unverkennbare Maine-Lobster wird in alle Welt exportiert. Schrifsteller Stephen King wurde in Maine geboren.
Maryland (Old Line State) Sehenswürdigkeiten sind die weltbekannte „Chesapeake Bay“, welches die größte Flussmündung der Vereinigten Staaten darstellt und jede Menge Wassersportmöglichkeiten offen hält, das „Blackwater-Naturreservat“ und die schönen Städte Baltimore und St. Michels. Malerische, kleine Fischerdörfer, Atlantikstrand mit Rummelplatz und die Gedenkstätte „Antietam National Battlefield“, wo die blutigste Schlacht des Sezessionskrieges stattfand sind nur Beispiele für einen vielfältigen Aufenthalt in Maryland. Schriftsteller und Dichter Edgar Allan Poe hat lange Zeit in Maryland gelebt, bis er 1849 verstarb.
Massachusetts (Bay State) ist industriell sehr stark und produziert Textilien und Maschinen. Wirtschaftlich wichtig ist die Fischerei. Die wunderbaren, neu-englischen Städte Boston und Cambridge ziehen Jahr für Jahr viele Besucher an, gleichfalls bietet das „Tal der Pioniere“ eine spezielle Ausflugsgelegenheit. Die „Harvard University“ und das „Massachusetts Institute of Technology“ haben ihren Sitz in Cambridge. Historisch wichtig ist das „Old State House“, von dessen Balkon 1776 die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde. Ein beeindruckender Nachbau des Schiffes „Mayflower“, mit welchem englische Pilgerväter nach Neuengland gelangten, steht in Plymouth. Die ehemalige US Präsidenten John Quincy Adams, John F. Kennedy und George Bush kommen aus Massachusetts.
Michigan (Great Lakes State) ist berühmt für seine vielen Seen. Der bekannteste und größte unter ihnen ist wohl der Michigansee. Interessante Museen wie das Henry Ford Museum oder das Greenfield Village runden das kulturelle Bild ab. Wichtigster Industriezweig ist sicher die Autoindustrie in Detroit. Der „Isle-Royale-Nationalpark“ und das „Sleeping Bear Dunes National Lakeshore Naturdenkmal“ heben die landschaftliche Schönheit Michigans hervor. Bemerkenswert ist sicher auch das „The Henry Ford Museum and Greenfield Village“ in Dearborn, ein Museum der besonderen Art, in dem man über die Geschichte von Ford lernen kann, als sich auch Ausstellungsstücke von Erfindern oder Berühmtheiten anzusehen. Sänger Stevie Wonder und Künstlerin Madonna stammen aus Michigan.
Minnesota (North Star State) wird auch das Land der 10.000 Seen genannt. Tatsächlich besitzt kein anderer Bundesstaat so viele Seen (mehr als 11.800 Seen mit einer Größe von mind. vier Hektar) und Flüsse (mit einer Gesamtlänge von 110.000km). Der direkte Anschluss an Kanada und der schöne „Voyageurs-Nationalpark“ locken jährlich unzählige Touristen an. Doch ist Natur nicht alles, was es in Minnessota zu sehen gibt, schließlich befindet sich hier die größte Mall der Vereinigten Staaten, die „Mall of America“. Eines der schönsten zeitgenössischen Museen ist wohl das „Walker Art Center“, das auch über einen riesigen Skulpturengarten verfügt. Trotz des starken industriellen Wandels ist Minnessota noch immer der größte Produzent von Zuckerrüben, -mais und Erbsen. Sänger und Musiker Bob Dylan und Schauspielerin Judy Garland wurden in Minnessota geboren.
Mississippi (Magnolia State) ist eher ländlich geprägt und bietet Reisenden wunderschöne, alte Architektur bei Kirchen und Gebäuden. Der „Mississippi River“, der durch den Staat fließt macht das Land sehr fruchtbar und die schönen Farmen, die in der Nähe stehen, ebenso wie das Sumpfgebiet, was eine einzigartige Flora und Fauna besitzt. sind definitiv einen Ausflug wert. Auch wenn Mississippi wirtschaftlich gesehen das Schlusslicht der USA bildet, so haben die Wirtschaftszweige Rinderzucht oder etwa der Anbau von Mais, Weizen und Reis hohe Bedeutung. Auch zu erwähnen ist, dass der Bundesstaat das Glücksspiel wieder zuließ und heute die zweitgrößte Glücksspielindustrie nach Nevada hat. Der wohl bekannteste Export des Staates war Elvis Presley und auch Literaturnobelpreisträger William Faulkner nannte Mississippi sein zu hause.
Missouri (Show-Me State) bietet Nationalparks, raue Berge, zwei große Flüsse, weite Wälder für Naturliebhaber und Denkmäler und Bauten für kulturell Interessierte. Landschaftlich gesehen ist Missouri sehr interessant, da es in drei Gebiete eingeteilt werden kann: eine Prärielandschaft, eine Hochebene und ein Schwemmland. Die wunderschönen Städte St.Louis, Columbia und Kansas City bieten Erholung, Sehenswürdigkeiten, Einkaufs- und Sportmöglichkeiten. Logistik, Luftfahrttechnik und Landwirtschaft sind die Standbeine der Wirtschaft Missouris. Die Schauspieler Dick Van Dyke und Kathleen Turner sind in Missouri geboren.
Montana (Treasure State) Die Landschaft wird von den Rocky Mountains dominiert und ist für Bergsteiger oder Kletterer ein beliebtes Ferienziel. Anziehend auf Touristen sind auch die fünf Indianderreservate, die Geisterstadt Nevada City, die sieben Natur- und Kulturdenkmäler, der „Glacier-Nationalpark“ oder der unverkennbare „Yellowstone-Nationalpark“, der seit 1978 zum Weltnaturerbe gehört. Obwohl Montana größer als Deutschland ist, wohnen hier nicht einmal eine Million Menschen. Da Montana reich an Bodenschätzen und natürlichen Ressourcen ist, basiert der Großteil der Industrie auf der Förderung und Verarbeitung dieser. Oscarpreisträger Gary Cooper stammt aus Montana.
Nebraska (Cornhusker State) vermittelt mit seiner weiten Prärie, seinen Farmen und Ranches ein Gefühl von Freiheit. Charakteristische Naturdenkmäler und -sehenswürdigkeiten wie das „Scotts Bluff National Monument“ oder den „Fontenelle Forest“ zeigen die Vielfalt dieser Gegend auf. Die Landwirtschaft spielt eine gehobene Rolle. So werden Mais, Weizen, Reis und Zuckerrüben angebaut und Schweine und Rinder gezüchtet. Im „End of the Oregon Trail Interpretive Center“ können Besucher den ehemaligen Pionierpfad erkunden. Der ehemalige US Präsident Gerald Ford und Schauspieler Marlon Brando sind beide in Nebraska geboren worden.
Nevada (Silver State) ist berüchtigt für sein Glücksspiel in Las Vegas und Reno, jedoch bietet dieser Staat so viel mehr. Sonnenhungrige aus aller Welt wissen, dass es dort meist heiß ist und so gut wie nie regnet. Gleichermaßen wird Nevada für seine unverkennbaren Geisterstädte geschätzt. Der „Great-Basin-Nationalpark“ weist eine unglaublich farbenprächtige Landschaft auf. Eine Unterhaltung der besonderen Art bietet das jährlich stattfindende „Burning Man Festival“, bei dem eine ca. 20 m hohe menschliche Statue verbrannt wird. Nevadas wichtigster Wirtschaftsfaktor ist sicherlich der Tourismus, da sind Bergbau und Viehzucht eher nebensächlich. Tennislegende Andre Agassi stammt aus Nevada.
New Hampshire (Granite State) liegt in Neuengland. Die Landschaft ist vor allem bergig und hügelig und weist zahlreiche Granit-Steinbrüche auf, die auch sehr bedeutsam für die dortige Wirtschaft sind, wie auch Milchproduktion und Geflügelzucht. In New Hampshire werden keine Mehrwert- oder Einkommensteuern erhoben. Aufgrund der englischen Einflüsse, finden kulturell Interessierte allerlei sehenswerte und verschiedenartige Museen, Bauten und Kunst vor allem in Dover, der größten Stadt des US Bundesstaates. Die „Canterbury Shaker Village“ ist ein Museumsdorf, welches 1792 gegründet wurde und in dem über damaliges Leben, Ideale, Werte und heutige Vermächtnisse gelehrt wird. Der ehemalige US Präsident Franklin Pierce und Schriftsteller John Irving sind in New Hampshire geboren.
New Jersey (Garden State) offenbart wunderbare, kleine Badeorte, an denen Touristen sowohl entspannen, als auch dem Wassersport nachgehen können. Alte Kirchen, der älteste Leuchtturm des Landes, genannt „Sandy Hook Lighthouse“, das Biosphärenreservat „Pine Barrens“ und auch andere Sehenswürdigkeiten sind in diesem Bundesstaat zu finden. Als einer der führenden Industriestaaten sind die Elektro-, Bekleidungs- und Stahlindustrie von Bedeutung. Auch die Landwirtschaft ist hoch entwickelt und in der Forschung nimmt der Bundesstaat ebenfalls eine führende Stellung ein. Grover Cleveland, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten und Musiklegende Frank Sinatra sind in New Jersey geboren.
New Mexico (Land of Enchantment) ist, wie sein Spitzname schon sagt, ein Land, welches verzaubert. Die gegensätzlichen Landschaften reichen von trockener, heißer Prärie bis hin zu Schnee in den Bergen. Für Höhenbegeisterte ist die „Rio Grande Gorge Bridge“ eine beeindruckende Abwechslung, da man hier 200m über der „Rio Grande Gorge Schlucht“ spazieren kann. Der „Carlsbad-Caverns-Nationalpark“, dessen Tropfsteinhöhlen für rund einer Million Fledermäuse eine Heimat bieten. Auch die 13 Naturdenkmäler entführen in die Geschichte von Azteken oder Indianern und Cowboys. Da Ackerbau nur mit künstlicher Bewässerung möglich ist, ist dieser auch sehr kostenintensiv. New Mexico ist der wichtigste Uranlieferant der USA. Hotelier Conrad Hilton und Schauspielerin Demi Moore kommen aus New Mexico.
New York (Empire State) bietet nicht nur die weltbekannte Stadt New York City mit der Freiheitsstatue, dem „Central Park“ und dem „Empire State Building“, sondern auch schöne Badestrände in Long Island und Skigebiete in den Appalachen. Nicht zuletzt das kulturelle Angebot, beispielsweise der „Brooklyn Bridge“, der vielen Museen oder des Ground Zero, lockt viele Millionen Besucher an, sondern auch die multikulturelle Besonderheit der Stadt und die unzähligen Einkaufsmöglichkeiten. Landwirtschaft spielt eher eine untergeordnete Rolle, eher versteht man sich auf Industrie und den Dienstleistungssektor. Die ehemaligen US Präsidenten Martin Van Buren, Millard Filmore, Chester A. Arthur, Grover Cleveland, Theodore Roosevelt und Franklin D. Roosevelt und viele Berühmtheiten sind in New York geboren.
North Carolina (Tar Heel State) besitzt ein breites Spektrum an Möglichkeiten für seine Besucher. So hat der Staat schöne Badestrände, Museen, Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen, den „Great-Smokey-Moutains Nationalpark“, welcher mit 9 Millionen Besuchern der meistbesuchte Nationalpark der USA ist, Berge mit ausladendenden Wäldern, eine vielfältige Fauna mit Alligatoren, Bären und Hirschen, Zoos und Freizeitparks zu bieten. In North Carolina stehen mehr als 2.600 Gebäude, Stadtteile und Orte unter Denkmalschutz, von denen viele Plantagen oder Herrenhäuser einen Ausflug wert sind. So wird keinem Urlauber langweilig. Die Möbel- und Textilindustrie sind mit die wichtigsten Industriezweige und der Staat ist der größte Tabakproduzent und -verarbeiter des Landes. Die ehemaligen US Präsidenten Andrew Jackson, James K. Polk und Andrew Johnson wurden hier geboren.
North Dakota (Peace Garden State) offenbart seinen Besuchern dessen Vielfalt an kulturellen und naturgegebenen Schätzen, wie den landschaftlichen Mix aus Prärie, Ebenen, Gebirgen, Flüssen und Seen, viele interessante Museen, alte Indianersiedlungen, den „Theodor-Roosevelt-Nationalpark“, in dem wieder Bisons leben, unzählige denkmalgeschützte Bauten und das älteste Kino der USA, welches 1914 erbaut wurde. Jährlich werden mehrere Rodeos veranstaltet, an denen Touristen gerne teilnehmen. In North Dakota gibt es mit 629m das derzeit zweithöchste Gebäude der Welt zu bestaunen, den KVLY-Sendemast der hiesigen Fernsehstation. In Fort Yates kann man die Grabstätte von „Sitting Bull“, dem Häuptling der Sioux-Indianer bestaunen. Wichtige Erzeugnisse sind Flachs, Kartoffeln und Getreide.
Ohio (Buckeye State) ist beliebt für den angrenzenden Eriesee und die weiteren 2.500 Seen, den „Cuyahoga-Valley-Nationalpark“ und die Naturvielfalt, wie beispielsweise die archäologischen Ausgrabungsstätten von Indiandersiedlungen und -gräbern. Die Städte Columbus und Cleveland laden ein zu Shopping und Kultur. In verschiedenen Museen haben Touristen die Gelegenheit mehr über Land und Leute zu erfahren. Ebenso liegt in Berlin, Ohio das Hauptzentrum der Amischen. Industrie und Landwirtschaft spielen eine wichtige Rolle, denn Ohio ist im Maschinenbau ein führender Standort und agrarwirtschaftlich sind Getreideanbau und Fischfang wichtige Einnahmequellen für die Bürger. Die ehemaligen US Präsidenten Ulysses Simpson Grant und Rutherford Hayes, als auch der erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong und Erfinder Thomas Alva Edison wurden in Ohio geboren.
Oklahoma (Native America) Die weiten Ebenen sind denen in Texas sehr ähnlich und die vielen Farmen und Ranches züchten Vieh oder bauen Getreide an. Der Bundesstaat besitzt ein großes Vorhaben an Erdöl und-gas, welches nicht unerheblich für die dortige Industrie sind. Das „Oklahoma City National Memorial“ gedenkt den 168 Opfern des Bombenanschlages von 1995 auf das „Murrah Federal Building“ und ist architektonisch als auch historisch ein Anlaufpunkt für Touristen. Freilichtmuseum „Cherokee Heritage Center“ ist ein originalgetreuer Nachbau eines Indianerdorfes noch bevor Siedler ihren Fuß in die USA setzten und für geschichtlich Interessierte ein perfektes Ausflugsziel. Schauspieler Chuck Norris und Brad Pitt stammen aus Oklahoma.
Oregon (Beaver State) liegt direkt am Pazifik und besitzt über das Kalenderjahr ein eher mildes Klima, auch wenn es an Sommertagen auch schnell mal 30°C werden kann. Viele namhafte Technologieunternehmen haben sich im sog. „Silicon Forest“ angesiedelt, sicher auch, weil Oregon keine Umsatzsteuer erhebt. Im „Crater Lake Nationalpark“ mit einem inaktiven Vulkan können sich Besucher auch von der natürlichen Schönheit des Staates überzeugen. Portland besitzt den größten Stadtwald und die größte Dichte an Kinos und Kneipen in den gesamten USA. Außerdem bietet des Staat unglaublich viele Wasserfälle und State Parks an deren atemberaubender Natur man sich nicht satt sehen kann. Zweifacher Nobelpreisträger Linus Pauling ist in Portland geboren.
Pennsylvania (Keystone State) lädt mit seiner interessanten und geschichtsträchtigen Stadt Philadelphia, dem Eriesee, den Appalachen und dem Grand Canyon ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Der Kohlebergbau Pennsylvanias ist führend in den USA und auch Eisen- und Stahlerzeugung sind von großer Wichtigkeit für den Bundesstaat. Die Amischen haben in Lancaster einen Hauptsitz mit ca. 25.000 Gläubigen. Hier kann der Tourist das idyllische Zusammenleben in einer völlig unmodernen Gesellschaft ohne Elektrizität, Telefone und Autos erleben und dabei die Naturbelassenheit bestaunen.
Rhode Island (Ocean State) ist der kleinste Staat der USA, jedoch nicht minder interessant. Vor allem der großartige Atlantikstrand begeistert Touristen im Sommer. Historische Gebäude und spannende Museen sorgen für einen unterhaltsamen Tag. Seit über 50 Jahren wird das „Newport Folk Festival“ in der gleichnamigen Stadt veranstaltet, welches aufgrund seines hohen Bekanntheitsgrades namhafte Künstler für sich gewinnen konnte. Besonders Sehenswert sind auch die schönen Sommerresidenzen des Geldadels, wie z.B. das „Cornelius Vanderbilt Haus“. Anlass zu Spekulationen über ihren Erbauer gibt die „Newport Mill“. Man vermutet jedoch, dass ein Gouverneur von Rhode Island die Windmühle um 1650 hat erbauen lassen. Rhode Island bietet auch allerlei Sportvielfalt, wie Hiking, Jagen, Paddeln, Fahrradfahren, Angeln oder Segeln.
South Carolina (Palmetto State) liegt auch direkt an der Atlantikküste und ist somit ein beliebtes Reiseziel für Badeurlauber. Die schönen Fischerdörfer, alte Kirchen und das „Charleston Museum“, welches 1773 erbaut wurde und das älteste Museum ganz Amerikas ist, laden zu ausgiebigen Erkundungen ein. Das wunderschöne Anwesen „Brattonsville“ aus der Kolonialzeit befindet sich in McConnells, welches auch bereits als Filmkulisse diente. Der „Congaree-Nationalpark“ ist ein Sumpfgebiet mit den letzten Hartholz-Wäldern der USA und ist sehr beliebt für die ungewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Aufgrund der großen Waldfläche ist die Holzverarbeitung einer der wichtigsten Industrien in South Carolina. Ehemaliger US Präsident Andrew Jackson und Soullegende James Brown sind in South Carolina geboren worden.
South Dakota (Mount Rushmore State) Die Landschaft ist von Prärie und kleineren Bergen geprägt und in der schönen Hauptstadt Sioux Falls gibt es die Möglichkeit, eines der Reservate zu besuchen, in denen noch viele Ureinwohner Amerikas leben und dort auch an ihren Bräuchen und ihrer Kultur festhalten können. Ein absolutes Highlight ist das „Mount Rushmore National Memorial“, ein Berg in den Black Hills, in den die Präsidenten Lincoln, Roosevelt, Jefferson und Washington gemeisselt wurden. Die beiden Nationalparks „Badlands“ und „Wind-Cave“ und zahlreiche weitere Naturdenkmäler sind Erholung und Erlebnis zugleich. Der Goldbergbau ist ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft, ebenso wie Getreideanbau und Rinderhaltung.
Tennessee (Volunteer State) bietet den wunderschönen und unverwechselbaren „Great Smokey Mountains Nationalpark“. Memphis ist die größte Stadt Tennessees und gleichzeitig auch die Heimat des Blues. In Graceland liegt Elvis Presley begraben. Es ist möglich, sein Haus und seine Eigentümer während einer Führung zu besichtigen. Die „Jack Daniel's Distillery“ ist in Lynchburg ansässig, in der man eine geführte Tour machen sollte. Die chemische Industrie, Maschinen- und Kraftfahrzeugbau, der Anbau von Tabak, Baumwolle und Mais, als auch der Tourismus sind die wichtigsten Pfeiler der Wirtschaft in Tennessee. Schöne Museen mit historischen Artefakten und ausgefallene Architektur zeigen die abwechslungsreiche Gegend auf. Nicht nur Elvis Presley wurde hier geboren, sondern auch Regisseur Quentin Tarantino und Schauspieler Morgan Freeman.
Texas (Lone Star State) ist der zweitgrößte Staat der USA und bietet vor allem eine Vielfalt an unterschiedlicher Landschaft. So wird der Texas-Reisende sowohl Meer und Strand, als auch trockene, heiße Ebenen und hügeliges Hinterland vorfinden. Facettenreiche Großstädte, einzigartige Museen und die offene Lebenseinstellung der Bewohner machen einen Urlaub unvergesslich. Texas beherbergt zwei wunderschöne Nationalparks, auf der einen Seite den „Big-Bend-Nationalpark“, der fast ausschließlich von Wüste dominiert wird und auf der anderen Seite den „Guadaloupe-Mountains-Nationalpark“, der eine Mischung aus Wüsten- und Berglandschaft darstellt. Noch immer ist die Förderung von Erdöl und -gas maßgebend für die Wirtschaft. Texas ist der größte Erdölproduzent in den USA und nach Kalifornien der zweitwichtigste Industrie- und Handelsstaat. Die ehemaligen US Präsidenten Lyndon B. Johnson und Dwight Eisenhower sind beide in Texas geboren worden.
Utah (Beehive State) Die bergige Natur und sein meist warmes und trockenes Klima machen es zu einem ansehnlichen und angenehmen Reiseziel. Das „Monument Valley“ wird von den hiesigen Indianern betrieben und verwaltet, gewährt Touristen einen Einblick in das Leben, die Kultur und die Bräuche der dort ansässigen Indianer. Beeindruckend ist sicherlich auch der „Mormon Temple“, welcher vor ca.150 Jahren erbaut wurde und der größte Tempel der Mormonen ist. Fünf Nationalparks, von denen der beliebteste der „Zion-Nationalpark“ ist und sechs Naturdenkmäler, das meistbesuchte ist das „Cedar Breaks National Monument“ bieten eine große Vielfalt an natürlichen Attraktionen. Da sich Ackerbau aufgrund der trockenen Vegetation schwierig gestaltet, ist dieser nur in Gebirgsnähe und mit künstlicher Bewässerung möglich. Ansonsten ist der Staat eher auf industrielle Fertigung, wie z.B. Luftfahrt oder auch Bergbau, ausgelegt. Hotelier John Willard Marriott ist in Utah geboren.
Vermont (Green Mountain State) begeistert durch idyllische Berglandschaften und kleine ruhige Dörfer im sogenannten „Indian Summer“ und durch viel Schnee und viele Sportmöglichkeiten im Winter. Das Mittelgebirge „Green Mountains“ ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet Ruhe und Erholung in freier Natur. Der Staat war der erste, der die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Ehepartnern möglich machte. Rinder- und Pferdezucht und die Produktion von Elektroteilen sind die Hauptwirtschaftszweige von Vermont. Der Bundesstaat gilt als Erholungsstätte für Wohlhabende, die sowohl eine Sommer- oder Winterresidenz oder einfach nur ein Wochenendhaus in Vermont besitzen. Gleichwohl taten es ihnen die Touristen und so erholten sich 2002 fast acht Mio. Besucher dort. Chester A. Arthur und Calvin Coolidge, beides ehemalige US Präsidenten, sind in Vermont geboren.
Virginia (The Old Dominion) gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten US-Bundesstaaten. Des Weiteren werden Touristen facettenreiche Landschaften geboten. Zum einen gibt es einen Küstenstreifen zum Baden und Erholen und zum anderen einen Teil der „Blue Ridge Mountains“ im „Shennandoah Nationalpark“, welche zum Erkunden der Tropfsteinhöhlen, Wandern oder Klettern in den „Blue Ridge Mountains“ einladen. Heute liegen in Virginia bedeutende Anbaugebiete für Tabak, Baumwolle, Erdnüsse, Heu und Getreide. Die ehemaligen US Präsidenten William Henry Harrison, Thomas Jefferson, James Monroe, Zachary Taylor, John Tyler, George Washington und Woodrow Wilson, als auch Jazzlegende Ella Fitzgerald stammen aus Virginia.
Washington, D.C. ist die Hauptstadt der USA und gleichzeitig auch Regierungssitz. Die Stadt liegt unweit vom Atlantik entfernt und ist einer der wichtigsten Städte der Welt. Dort gibt es auf Grund der Geschichte viele sehenswerte Gebäude, Denkmäler und Museen. Zu den bekanntesten Gebäuden zählen sicher das Weiße Haus, das Capitol und das Pentagon. Wegen des Gesetzes, das im 20. Jahrhundert erlassen wurde, darf kein Gebäude höher sein als das Capitol. Der höchste Obelisk der Welt, bekannt als „Washington Monument“, der „Nationalfriedhof Airlington“, das „Lincoln Memorial“, die „Library of Congress“ und das „Kennedy Center for the Performing Arts“ sind wichtige Anlaufstellen für Touristen. Ebenso lohnt sich ein Spaziergang über die parkähnliche Allee „National Mall“, an der sich weitere interessante Sehenswürdigkeiten befinden. Schauspielerin Goldie Hawn ist aus dieser Stadt hervorgegangen.
Washington (Evergreen State) bietet einen kontrastreichen Landschaftsaufbau. So findet man den langen Küstenabschnitt am Atlantik, aber auch das Kaskadengebirge mit einem höchsten Punkt von fast 4400 m. 1916 wurde hier die Firma Boeing geründet. Ebenfalls haben die großen Konzerne Microsoft, Amazon und T-Mobile ihren Sitz in Seattle. Der Bundesstaat verfügt über 139 State Parks, zwei National Monuments und drei sehenswerte Nationalparks, den „Olympic-Nationalpark“, den „Mount-Rainier-Nationalpark“ und den „North-Cascades-Nationalpark“. Von Wichtigkeit für die dortige Wirtschaft sind der Maschinen- und Schiffbau und Lachszucht und -fang. Der weltweit zweitreichste Mensch Bill Gates und Musiker Jimi Hendrix sind in Seattle geboren.
West Virginia (Mountain State) ist ein eher ländliche geprägter Bundesstaat, was sich allerdings nicht in Kultur und Lebensart der Bürger widerspiegelt. Der Staat ist gekennzeichnet durch das Appalachen-Gebirge und sehr bekannt für die Schlucht „New River Gorge“ und die dazugehörigen „Black Waterfalls“. West Virginia ist ein sehr stark vom Tourismus abhängiger Staat, welcher derzeit ca. 50 % der Staatseinnahmen ausmacht. Schöne Wassersportplätze in West Virginia sind beispielsweise die „Allegheny Mountains“, welche touristisch noch nicht allzu erschlossen sind und die „New River Gorge“ Schlucht. Ein Besuch in Charleston, die von der Sezessionszeit geprägten Hauptstadt West Virginias, ist stets einen Besuch wert.
Wisconsin (America's Dairyland) beherbergt mehr als 15.000 Seen und ist auch sonst ein sehr grüner Staat mit viel Wald und schönen Landschaften. So bekommen Touristen durchaus die Gelegenheit einheimische Tiere zu beobachten. Beinahe die Häflte der Bundesbürger sind deutscher Herkunft. Der wichtigste Agrarsektor ist die Molkerei. Wisconsin ist auch für die Herstellung der „Harley Davidson“ Motorräder bekannt. Auch gibt es drei äußerst interessante Museen in Wisconsin, das „Harley Davidson Museum“, das „EEA Airventure Museum“ und das „National Railroad Museum“. John Bardeen, der einzige zweifache Physiknobelpreisträger wurde in Wisconsin geboren.
Wyoming (Equality State) ist ein Bundesstaat mit vielen Kontrasten. Sowohl die Landschaft ist durch große Unterschiede wie einerseits den „Rocky Mountains“ und andererseits den „Great Plains“ gekennzeichnet, als auch das Wetter mit fast ganzjärigen Blizzardchancen und im Sommer große Hitze und kaum Niederschlag. Mit zwei sehr schönen Nationalparks, dem „Grand-Teton-Nationalpark“ und dem „Yellowstone-Nationalpark“, in dem man den wunderschönen Geysir „Old Faithful“ bestaunen kann, ist Wyoming ein perfektes Urlaubsziel für Naturfreunde. Ehemals waren die Rinder- und Schafzucht die wichtigsten wirtschaftlichen Zweige, heute ist es wohl eher der Bergbau, im selben Maße wie der Tourismus ausschlaggebend für die Wirtschaft ist. Das „Buffalo Bill Museum“ in Cody ist ein außergewöhnlicher, aber lohnenswerter Besuch. Schauspieler Harrison Ford wurde in Wyoming geboren.



























